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Walburga - Zum Erzählen geboren!
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„Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen –
Erwachsenen, damit sie aufwachen.“

(Jorge Bucay)


Ganz egal ob Märchen, Fabeln, Weisheitsgeschichten, klassische Literatur, moderne Erzählungen oder auch biografische Geschichten - ich habe eine gewisse Vorliebe für Sagenhaftes und Historisches - das, was ich "Geschichte in Geschichten" nenne.

Ich schaffe sehr gerne Verbindungen zwischen Menschen und bereite jeden Auftritt individuell für das jeweilige Publikum vor.

Ich kann auch während einer Veranstaltung fühlen, sehen und hören, welche Erzählungen meine Auftraggeber und Zuhörer wünschen und brauchen. Nicht selten entscheide ich dann spontan, was ich als nächstes erzählen werde.

Wenn Menschen mich zum ersten Mal erleben, dann sind sie oftmals von meiner Stimme und Sprache begeistert, die sie förmlich in eine Welt der Märchen und der Fantasie zieht.

(Zitat: "Du erzählst, als wärst Du selbst dabei gewesen!")

Auch wenn ich - dem Anlass entsprechend - in "Gewandung" auftrete - ich spiele kein Theater! Es ist für mich die Kleidung (nicht zu verwechseln mit "Verkleidung"), in der ich als Erzählkünstlerin - immer in Bezug auf das, was ich erzähle - authentisch wirke.


Oftmals werden meine Veranstaltungen als "Lesung" angekündigt" und benannt. Das ist nicht korrekt, denn ich ERZÄHLE FREI! Wenn ich gelegentlich in meinen eigenen Veranstaltungen aus einem Buch vorlese, dann handelt es sich ausschließlich um ein Werk befreundeter oder mir bekannter Erzähler/innen, deren ausdrückliche Erlaubnis ich dazu habe. Mein Anliegen ist es in diesen Fällen, möglichst die Erzählweise ("Sprachmelodie") des/der jeweiligen Autors/Autorin für das Publikum er-leben zu lassen - es bleibt dann trotzdem IHR WERK!

Mündliche und schriftliche Erzählkunst unterscheiden sich grundsätzlich - und zwar für beide Seiten der jeweiligen Kommunikation. Leser nehmen die geschriebenen Texte auch anders auf als ein zuhörendes Publikum. Bei den sogenannten "Autorenlesungen" kann das zu Konflikten führen.  Einige Autoren können nicht nur "fesselnd" schreiben, sondern sprechen auch ihr Publikum hervorragend lesend bzw. erzählend in solchen Veranstaltungen an. Andere wissen um das Problem und stellen sich darauf ein: Was ich nicht kann, das lerne/übe ich eben! Und wieder andere können oder wollen sich nicht damit auseinandersetzen. Es stresst sie (nicht nur das Lesen an sich, sondern die Selbstdarstellung und das Gefühl, sich "verkaufen zu müssen") und jede Lesung wird schon im Vorfeld zur Qual.

Deshalb kann man mich buchen - entweder in Form von
Workshops
oder eines Einzel-Coachings oder mich selbst als Vorleserin.

Wie schon gesagt, ich beherrsche die Kunst, das Publikum mit Sprache und Stimme zu begeistern. Autoren und Verlage dürfen sich auf das konzentrieren, was sie selbst routiniert beherrschen. Wenn eine Lesung die Menschen im Herzen anspricht, dann sind sie auch bereit, sich selbst zu öffnen ... Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Und auch die Verkaufszahlen im Anschluss an die Lesung würden sicherlich steigen.

Übrigens ... Eine Besorgnis vor "künstlerischer Aneignung" oder Angst vor einer Konkurrenz-Situation ist unbegründet, denn wie gesagt: schriftliche und mündliche Erzählkunst sind - einzeln gesehen - völlig unterschiedlich. Gemeinsam könnten sie jedoch jede noch so schwierige Situation meistern. Also

Erzählen - mündlich oder schriftlich -  ist für mich keine Kopfsache,
Geschichten entstehen im Herzen!



Wo erzähle ich?

*  Überall da, wo man mir gerne zuhört und das Publikum sich wohlfühlen kann!
*  Am allerliebsten in der Natur und in einem kleineren Kreis von Zuhörern.
*  Wichtig ist mir die Augenhöhe mit dem Publikum ... keine erhöhten Bühnen!
*  Nach Möglichkeit in Räumen, in denen ich kein Mikrofon benötige.
NEU: Bei mir zu Hause in der "TREISBERGER ERZÄHLSCHEUNE"




"Geschichte in Geschichten"
Zeitreise in eine Treisberger Familienchronik

Angefangen hatte es mit alten Feldpostbriefen, die Eugen Scheid aus Schmitten-Treisberg (Taunus) in den Jahren 1938 - 1942 seiner Frau Erna schrieb. Sie haben meine Spurensuche in die Vergangenheit angefeuert. Inzwischen entdeckte ich durch meine Recherchen in Archiven, Chroniken und durch persönliche Gespräche noch mehr Geschichten über das dörfliche Leben im Taunus. Es sind nicht nur Geschichten für die Ohren, sondern auch zum Sehen, Anfassen und Riechen, denn ich zeige Original-Funde aus der Scheune unseres Hofes.

Schlüsselmomente - Geschichten zum Nachdenken

Mit Geschichten lassen sich Türen und Schlösser oftmals ganz einfach öffnen. Seit die Menschen begannen, Häuser und Städte zu bauen, gibt es Türen und Tore - manche sind bewacht, andere sind offen oder der Schlüssel steckt. Verschlossene Türen bergen stets ein Geheimnis. Das Schlüsselloch weckt die Neugier des heimlichen Beobachters.
Wir können Türen auch einen Spalt offen lassen. Manchmal gelangt man durch ein "Hintertürchen" zum Ziel. Und am Ende führen "Schlüsselerlebnisse" oftmals zu neuen Erkenntnissen! Sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

Hinweis: Das Programm kann individuell auf die Wünsche des Veranstalters zugeschnitten werden und eignet sich auch wunderbar für private Feiern und Feste! Die Zuhörer entscheiden durch die Wahl des Schlüssels, welche Geschichten ich erzähle.

Hörprobe: Der Baum der Menschlichkeit

Taunus sagenhaft oder Grimmiger Taunus

 Neben den Geschichten aus
 meinem Buch "Taunus sagenhaft"
 erzähle ich gerne auch Märchen.
 Denn wenn ich mit Menschen
 spreche,  die gerne im Taunus
 wandernd und wandelnd unterwegs
 sind, dann höre ich oft, dass sie
 das Gefühl haben, ihnen würde hier
 in jedem Moment eine Märchenfigur
 begegnen.

 Deshalb habe ich einige ausgewählte
 Märchen der Brüder Grimm in meinen
 Erzählfassungen Details hinzugefügt,
 mit denen die Zuhörer sich durchaus
 vorstellen können, sie seien hier
 geschehen. Dazu gehören auch
 weniger bekannte Geschichten.

 * Die Alte im Wald (siehe Hörprobe)
 * Das Waldhaus
 * und weitere

Hörprobe:
"Säunickels Kleiderschrank"


Das Märchen vom Zaren Saltan ...

... ein einziges Märchen
als 90-Minuten-Programm!

Das Märchen ist "das wohl gelungenste aus Puschkins Feder" (Kay Borowsky, Übersetzer der Reclam-Ausgabe), niedergeschrieben im Jahr 1831 - angelehnt an Volksmärchen und Heldensagen. Im Text gibt es sehr viele sich wiederholende Vers-Passagen und wir Erzähler/innen wissen, dass es für Kinder nichts Schöneres geben kann, als wenn sie schließlich sogar mitsprechen können, z. B. so:

"Übers Meer, im Wanderwinde,
treibt daher ein Schiff geschwinde;
wie's vorbeifliegt, seht nur, seht,
alle Segel sind gebläht..."

Und so schreibt auch Dmitrij S. Mirskij in seiner Geschichte der russischen Literatur: "Es ist reinste Kunst [...] zugleich universale Kunst, die das sechsjährige Kind ebenso anspricht wie den sechzigjährigen belesenen Weisen."


Der Erzählladen von Phil und Tilia
oder: "Wenn der Wind im Ofen singt ..."

"Es war einer dieser wunderschönen Abende bei Phil und Tilia … bei diesem alten Erzähler-Ehepaar, mit dem ich seit Jahren befreundet war. Sie hatten schon schlohweiße Haare und ihre Haut erinnerte an gebrauchtes Pergamentpapier, doch sie waren die liebsten und wertvollsten Menschen, die ich kannte. Wenn ich ihre Stube betrat, dann war die Liebe, die die beiden umgab, sofort zu spüren. Tilia summte sanft und zärtlich dieses Lied, während sie die Teetassen sorgfältig auf den kleinen niedrigen Tisch stellte."

Hörprobe: "Wenn der Wind im Ofen singt"

So beginnt dieses Programm. Eingebettet in eine Rahmenhandlung werden 3 - 4 Geschichten erzählt, die individuell dem Anlaß entsprechend ausgewählt werden können. Eine wahre Geschichte, die im Advent gut in dieses Programm passt, ist zum Beispiel:

Die Arnoldshainer Weihnacht


"Der lange Strumpfstricker aus Eschbach"

Eine wahre Geschichte, die vor fast 300 Jahren genauso geschehen ist: Ein Handwerker aus dem "Usinger Land" wird von den Werbern des Soldatenkönigs entführt, um in dessen Leibgarde ein "langer Kerl" zu werden und seine Frau macht sich zu Fuß auf den Weg, um ihm zu folgen.

Wie diese Geschichte zu mir gekommen ist und was sie mit mir gemacht hat, davon gibt es hier einen kleinen Einblick: "Geschichtenwanderung 2010". Doch natürlich bewegt es - frei und mündlich erzählt - noch viel mehr, wenn ich von dem Strumpfstricker und seiner mutigen Frau erzähle ... und von dem, was ich auf meiner eigenen Wanderschaft erlebt habe.

Dieses Programm bietet sich vor allem für Heimat-, Geschichts-, Kultur- und Landfrauenvereine an. Dauer: 2 x 60 Minuten



Fragen kostet nichts! Gerne gebe ich Euch dazu eine Antwort auf Eure individuelle Anfrage.

Genauso wie der Preis eines Schmuckstückes davon abhängt, ob es für den Hals, den Finger oder das Handgelenk bestimmt ist, aus welchem Material es gefertigt wird und wie aufwändig die Verarbeitung ist, so schaue ich...

... für wen, für wieviele
... wie lange
... welche Geschichten
... wie weit
... ob mit/ohne Zelt.

Eine Orientierung für Eure Preisanfrage gibt es hier (gültig ab 01. Oktober 2022):
AGB und Preise Walburga - Erzählkunst

Die dort angegebenen Honorare orientieren sich an den Empfehlungen
des "Verbandes der Erzählerinnen und Erzähler e. V. (VEE)